Accounto stellt vor – Désirée Mettraux

14 Fragen an Désirée Mettraux – Creadi AG / myCamper

Wir sind sehr stolz, solche Powerfrauen wie Jenny Schäpper und Désirée Mettraux zu unserer Kundschaft zählen zu dürfen. Dies ist der zweite Post unserer neuen Reihe „Accounto stellt vor“. Wir möchten Ihnen hier Menschen näher bringen, welche Visionen vertreten, die uns bei Accounto sehr gefallen, Menschen, die schon viel erreicht haben in ihrem Leben und noch viel mehr erreichen werden!

Wir durften Désirée, Gründerin von myCamper und CEO der Creadi AG, einige Fragen stellen.

Kannst du uns euer Geschäftsmodell in ein paar Worten zusammenfassen? (Creadi AG und myCamper)

Die Creadi AG entwickelt digitale Lösungen für alle, die sich einfache Versicherungen wünschen.

myCamper ist eine Sharing-Plattform, wo man nach dem AirBnB-Prinzip Camper mieten und vermieten kann.

Was ist deine Rolle bei der Creadi AG?

Ich bin CEO der Creadi AG und für die Gesamtkoordination der Firma verantwortlich.

Und bei der myCamper GmbH?

Ich bin Co-Founderin und Mitglied des Verwaltungsrats von myCamper.

Wie ist die Geschäftsidee der myCamper entstanden?

Wieso sollte ein toller Camper nur für maximal einige Wochen im Jahr gebraucht werden und den Rest des Jahres in der Garage stehen müssen? Viel schöner wäre es doch, wenn ich mein treues Fahrzeug mit Freunden und anderen abenteuerlustigen Menschen teilen könnte! Darum haben wir 2015 myCamper gegründet.

Was war für dich nach der Gründung das Schwierigste? Welche Entscheidungen haben dir am meisten abverlangt?

Einer der schwierigsten Punkte zu Beginn war es, fokussiert zu bleiben, da man in einem Startup enorm viele Möglichkeiten hat. Das Problem ist, dass du einerseits zwar sehr viel machen kannst, andererseits aber auch zeitlich und finanziell beschränkt bist. Wenn du ein Startup wie myCamper mit Eigenfinanzierung bzw. Bootstrapping aufbaust, sind eigentlich alle Entscheidungen wichtig. In der Anfangsphase kann bereits eine einzige Fehlentscheidung das Ende bedeuten.

Wie ist dein Weg bisher verlaufen? Welche Ausbildungen hast du gemacht und was für Arbeitsstellen hattest du bisher?

Ich bin seit vielen Jahren im Versicherungsbusiness tätig und habe verschiedenste Verantwortungen und Funktionen im In- und Ausland ausgeübt. Eines meiner Hauptinteressen ist die Digitalisierung. Nicht nur in diesem Bereich ist es mir sehr wichtig, neugierig zu bleiben und mich stets mit neuen Aufgaben weiterzuentwickeln.

Wie bringst du deine Familie und deine Jobs unter einen Hut? 

Ganz zentral für beide Bereiche ist gute Organisation sowie eine starke Priorisierung und Fokussierung. Aber natürlich kann ich auch auf die tatkräftige Unterstützung meines Ehemanns zählen. Mein Credo: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Um näher auf ein Thema einzugehen, welches in aller Munde ist: Hast du manchmal das Gefühl, gegenüber männlichen Fachkräften benachteiligt zu sein? Wenn ja, wieso und wie gehst du damit um? Wenn nein, weshalb denkst du, ist ein Thema wie dieses in unserer heutigen, modernen Zeit noch so zentral?

Nein, ich fühle mich persönlich nicht benachteiligt. Mangel an Diversität ist ein Thema, das unsere Gesellschaft weiterhin beschäftigt – vor allem im digitalen Kontext ist Gleichstellung noch nicht so weit verbreitet. Aber ich bin überzeugt: wenn man etwas wirklich will und sich für seine Ziele einsetzt, ergeben sich auch Möglichkeiten. Aus meiner Sicht sollten die Unterschiede zwischen Mann und Frau bei der Arbeit kein Thema sein, aber es ist in unserer Evolution trotzdem noch manifestiert und eingeprägt. Was mich jedoch sehr glücklich macht, ist, dass ich meinen Töchtern ein anderes, modernes Rollenmodell mitgeben kann.

Was ist deiner Meinung nach heutzutage ein zentraler Faktor für den Erfolg einer Firma?

Auf jeden Fall sollte man fokussiert bleiben und dem eigenen Business-Modell gegenüber sehr kritisch eingestellt sein. Leidenschaft für die Arbeit ist auch sehr wichtig – so treibt man sich selbst an, stets weiterzugehen.

Woher holst du deine Inspiration und Motivation, um immer weiterzumachen?

Bei Menschen, Begegnungen, Entdeckungen, auch bei meinem Team bei Creadi. Ich schätze die Möglichkeit, mit Vordenkern aus den verschiedensten Fachbereichen zu arbeiten. Einer meiner grössten beruflichen Wünsche ist es, irgendwann einmal einer Person zu begegnen, die eine Versicherung abschliesst und dann sagt: «Das hat jetzt sogar richtig Spass gemacht!»

Was würdest du jemandem raten, der eine Management-Stelle/Führungsposition anstrebt?

Es ist gut, ein Gespräch mit sich selbst zu führen, um herauszufinden, warum man etwas anstrebt – quasi ein Eigeninterview. Wie ist es beispielsweise, wenn man mit Mitarbeitern auch mal kritische Gespräche führen muss? Ein Team übernehmen ist sicher eine grossartige Aufgabe, aber unbeliebte Aspekte wie interne Konflikte oder fehlende Kommunikation gehören dazu. Daher sollte man sich auch die Fragen stellen: Was ist Leadership? Was möchte ich weitergeben? Wenn du ein Typ bist, der sich mit solchen Themen wirklich auseinandersetzen will, dann kannst du diesen Weg gehen.

Und jemandem, der gerne ein Start-Up gründen möchte?

Die Value-Proposition ist unglaublich wichtig: Du musst der Welt in einem Satz erklären können, für was du stehst und was du erreichen möchtest. Du kannst dich nicht einfach zurücklehnen und abwarten, sondern musst hart arbeiten und dich kontinuierlich weiterentwickeln. Deine Idee muss herausstechen, da es immer auch zehn andere Startups mit guten Ideen gibt. Geduld ist ebenso wichtig. Es dauert immer länger, als man denkt. Selbst die grössten Unicorns brauchten mehr als ein Jahr zum Erfolg und mussten sich erst einmal finden.

Was würdest du deinem 20-jährigen Sohn / deiner 20-jährigen Tochter für seine / ihre Zukunft raten?

Sei offen für Neues, probiere Dinge aus, entdecke die Welt, bleib stets neugierig. Und egal, was passiert: Es geht immer weiter, nie aufgeben!

Und last but not least: Wohin geht deine Reise? Was sind deine Pläne und wo siehst du dich in 5 Jahren?

Ich möchte auch in Zukunft mit tollen Menschen an digitalen Versicherungskonzepten arbeiten. Wenn ich noch mehr ein Vorbild für Diversität in diesem Umfeld sein kann, werde ich dies sicher weiter verfolgen. Solche Motivation treibt mich an. Es gibt noch viele Dinge, die ich lernen möchte.



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